Kernkraft + EE

Moderater EE-Ausbau + Kernkraft als lastfolgende Grundlast, GAS-FREI: die Dunkelflaute deckt ein H₂-Saisonspeicher. Kostenoptimiert auf die CO₂-arme Ecke.

Komposition: Eigener Pfad zwischen 100ee und 100kern, gasfrei. Erneuerbare auf moderatem Niveau (PV/Wind), Kernkraft als lastfolgende Grundlast für den festen Rest, und ein H₂-Saisonspeicher (Elektrolyse → Kaverne → Rückverstromung), der die tiefe Dunkelflaute deckt UND den Sektor-H₂-Bedarf (Stahl/Chemie/Schiff/Flug) aus Überschuss-Strom erzeugt. Kein Gas, keine Kohle, kein Import. Biomasse/Laufwasser auf 2025-Bestand.

Auslegung (GW je TWh Jahreslast → skaliert mit jeder Last): PV 0,101, Wind onshore 0,068, Wind offshore 0,0177 (Cap 70 GW), Kernkraft 0,0996, Gas 0. Speicher: Batterie 0,12 GW + 1,0 GWh je TWh; H₂ Elektrolyse 0,061 GW, Rückverstromung 0,055 GW, Kaverne 66,4 GWh-LHV je TWh. Kernkraft wird im Dispatch als variable (curtailbare) Quelle geführt → lastfolgend, kein starres Baseload; der H₂-Pool deckt die Sektor-H₂-Nachfrage aus Überschuss-Elektrolyse.

Kostenoptimierung (Ergebnis bei e100): Aus dem Engine-Gitter ging das günstigste gasfreie, sichere Szenario mit echtem EE-Anteil hervor. Resultierende Flotte: PV ~183 GW, Wind onshore ~123, Wind offshore ~32, Kernkraft ~180 GW; H₂ 110/100 GW + 120 TWh-Kaverne; Batterie 217 GW / 1.808 GWh. Ergebnis: ~187 €/MWh, ~34 Mt CO₂, 0 h Lastabwurf. Die ~30 Mt CO₂ sind der irreduzible e100-Prozess-Boden (Stahl/Chemie/Flug-Restemissionen), unabhängig vom Strommix — Gas würde ihn auf >100 Mt heben.

Einordnung (Preset-Pfad, Sweep über die Engine): Die Kostenfläche ist flach (~186–190 €/MWh über Kernkraft 180–235 GW) — mehr Kernkraft spart nur ~1 €/MWh, vergeudet aber 200+ TWh Curtailment; WENIGER Kernkraft bricht die Sicherheit (260–500 TWh Lastabwurf), weil der H₂-Speicher Sektor-H₂ UND Dunkelflaute decken muss. Gewählt ist der schlankste sichere Punkt mit dem geringsten Curtailment (12 TWh). Ein gaslastiger Mix wäre mit ~164 €/MWh günstiger, aber mit ~185 statt ~34 Mt CO₂. Dieses Preset ist das Kostenoptimum der CO₂-armen EE+Kern-Variante. Skaliert mit jeder Last (heute / e100 / manuell).

Erzeugungs-Mix
EE moderat + Kernkraft-Grundlast, gasfrei. PV/Wind on/Wind off + Kernkraft als lastfolgende Residuallast; Bio/Laufwasser 2025-Bestand; kein Gas, keine Kohle. Kernkraftanteil an der Lieferung ~55 %.
Speicher
Batterie: 0,12 GW · 1,0 GWh je TWh (Tag/Nacht-PV-Glättung). H₂-Saisonspeicher: Elektrolyse 0,061 GW, Rückverstromung 0,055 GW, Kaverne 66,4 GWh-LHV je TWh — deckt Dunkelflaute + Sektor-H₂. Pumpspeicher: 2025-Bestand 9,4 GW / 45 GWh.
CO₂
Gasfrei. Bei e100 ~34 Mt — praktisch der irreduzible e100-Prozess-Boden (~30 Mt, Stahl/Chemie/Flug). Ein Gas-Backup würde diesen auf >100 Mt heben.
Handel
Import: 0 (autark). Export-Cap: Default. Kein H₂-Import — der Sektor-H₂ kommt aus heimischer Überschuss-Elektrolyse.

Quellen: Konzept-Anker: WePlanet DACH »Deutschlands Energiezukunft« (2025) — ein kostenoptimaler DE-Mix enthält ~40 % Kernkraft, weil Grundlast-Kernkraft den teuren Teil der EE-Welt (Offshore-Massenausbau, HGÜ, Saisonspeicher-Überbau) ersetzt. Die Kapazitäts-Koeffizienten dieses Presets stammen aus einer Kostenoptimierung über die lokale netzprobe-Engine: Gitter aus EE-Niveau × Kernkraft × Peaking-Typ (Gas vs H₂) × Speichergrößen, je Kandidat €/MWh (Kostenmodell der Kosten-Sektion) + CO₂ + Lastabwurf ausgewertet; gewählt wurde das günstigste gasfreie, versorgungssichere Szenario mit nennenswertem EE-Anteil. Kosten je Technologie aus den Erzeuger-/Speicher-Paketen (WACC, CAPEX), Referenzertrag IAEA PRIS.