H₂-Import 100%
Gedanken-Anker: keine heimische Erzeugung — die gesamte Stromlast wird aus importiertem Wasserstoff rückverstromt; die stofflichen H₂-Sektoren ziehen direkt aus demselben Import.
Komposition: ALLE heimischen Erzeuger (PV, Wind on/off, Kernkraft, Biomasse, Laufwasser, Gas, Kohle) auf 0, keine Batterie. Der importierte Wasserstoff (flacher Jahreszufluss h2TWh / 8760) füllt die Kaverne; die Rückverstromungs-Turbinen (dischargeEfficiency 0,55) decken daraus die Stromlast. Der stoffliche H₂-Pool (Stahl/Chemie/Schiff/Flug) wird direkt aus demselben Import gedeckt. Pumpspeicher bleibt 2025-Bestand (9,4 GW / 45 GWh).
Auslegung (Konstanten im Preset-Modul): Rückverstromung = Spitzen-Stromlast × 1,05; Import (LHV) = Sektor-H₂ direkt + Stromlast / 0,55, × 1,02 Marge; Kaverne = 0,20 × Jahres-Stromlast, in H₂-LHV. Bei Voll-e100 (Demand 1.808 TWh, Stromlast nach Pool ~1.068 TWh, Peak 218 GW) ergibt das 230 GW Rückverstromung, 390 TWh LHV-Kaverne und ~2.450 TWh H₂-Import pro Jahr — bei 0 Lastabwurf.
Anwendungsfall: zeigt die Importabhängigkeits-Grenze. Die Kosten liegen bei ~561 Mrd EUR/a (~310 EUR/MWh), davon ~515 Mrd (92 %) reiner H₂-Import (Preis 210 EUR/MWh, heutiger Liefer-Mittelwert) — die einmalige heimische Bauinvestition ist mit ~0,6 Bio EUR winzig (nur Rückverstromung + Kaverne + Netz). Die Kosten kippen fast 1:1 mit dem Importpreis (bei 150 EUR/MWh ~414, bei 250 ~660 Mrd/a).
Engine-Vereinfachung: der Import läuft als KONSTANTER Zufluss übers Jahr — reale Importe ließen sich saisonal einplanen (mehr im Winter). Hier puffert die Kaverne den Sommer-Winter-Versatz; deshalb die großzügige 390-TWh-LHV-Kaverne (innerhalb des Slider-Maximums 1.500 TWh, aber nahe dem deutschen Kavernen-Oberanker ~500 TWh). Mit kleinerer Kaverne entstünde Sommer-Überlauf (bezahlter, ungenutzter H₂) und Winter-Lastabwurf.
- Erzeugungs-Mix
- Kein heimischer Park. Alle Erzeuger auf 0; die Last kommt zu 100 % aus rückverstromtem Importwasserstoff.
- Import
- ~2.450 TWh H₂/Jahr (LHV, frei Grenze) bei Voll-e100 — fast die heutige globale H₂-Jahresproduktion (~3.150 TWh). Grüner H₂ angenommen (25 g/kWh inkl. Transport).
- Rückverstromung
- 230 GW H₂-Turbinen (dischargeEfficiency 0,55), deckt die Spitzen-Stromlast direkt. Der 45-%-Rückverstromungsverlust ist der Grund, warum ~2,4× so viel H₂-Energie importiert wie Strom geliefert wird.
- Speicher
- Kaverne 390 TWh LHV als Saisonpuffer (flacher Import vs. saisonale Last). Batterie/Elektrolyse: 0 — es wird importiert, nicht heimisch elektrolysiert. Pumpspeicher 2025-Bestand.
Quellen: Konstruiertes Stresstest-Preset analog ee-100 / kernkraft-100. Kein veröffentlichter 100%-H₂-Import-DE-Studienpfad existiert; Importpreis 210 EUR/MWh frei Grenze (H2-LHV, heutiger Liefer-Mittelwert aus H2Global/BNEF/HYDRIX), Wirkungsgrade aus dem H₂-Speicherpaket (Rückverstromung 0,55), Importmengen-Kalibrierung per Engine-Sweep (kein Lastabwurf bei exaktem Jahresbedarf + 0,20-Kaverne).